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Wasserentnahmen zu Bewässerungszwecken

Für landwirtschaftliche Betriebe und Gartenbaubetriebe kann die Bewässerung bestimmter Kulturen (z.B. Kartoffeln, Erdbeeren, Gemüse) besonders in Trockenjahren eine Sicherung von Erträgen und Qualitäten ermöglichen. Die damit verbundene Gewässerbenutzung bedeutet aber auch gleichzeitig einen Eingriff in den allgemeinen Wasserhaushalt und dessen Lebensgemeinschaften. Aus diesem Grund ist für die Wasserentnahme zu Bewässerungszwecken eine Erlaubnis gemäߧ§ 8, 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich.

Bei der Beurteilung der Entnahme von Oberflächen- und Grundwasser zu Bewässerungszwecken sind verschiedene wasserwirtschaftliche, technische, betriebstechnische aber auch natur- und landschaftsschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Nur unter Einhaltung aller Voraussetzungen ist es möglich, einer Wasserentnahme zuzustimmen.

Anträge sind schriftlich an den Kreis Warendorf, Amt für Umweltschutz,Waldenburger Straße 2, 48231 Warendorf zu richten.


Rechtsgrundlage

  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Landeswassergesetz
  • Gebührengesetz NRW
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung

Formulare

Unterlagen

  • Antrag entsprechend dem Vordruck des Kreises Warendorf
  • Erläuterung mit Angaben zu der Notwendigkeit des Vorhabens
  • mit der Landwirtschaftskammer auf der Basis vom Antragsteller vorgegebenen technischen und betriebstechnischen Voraussetzungen abgestimmter Bewässerungsplan
  • Übersichtsplan im Maßstab 1:25.000 (Auszug aus der topografischen Karte 1:25.000)
  • Grundkartenausschnitt im Maßstab 1:5.000 (Auszug aus der Deutschen Grundkarte)
  • Lageplan oder Flurkarte mit Eintragung der (Start-)Bewässerungsflächen und der (Start-)Entnahmestelle bzw. der Grundwasserentnahmestelle 
  • Wassermengenbilanzierung
  • evtl. weitere Unterlagen in Abstimmung mit dem Ansprechpartner
  • Technische Unterlagen der geplanten bzw. vorhandenen wassertechnischen Anlage (Entnahmeaggregat, Verteilungs-/Bewässerungstechnik) inklusive Pumpendaten
  • bei Entnahmen aus dem Grundwasser zusätzlich: Brunnen- bzw. Bohrlochdaten, Schichtenverzeichnis
  • bei Entnahmen aus Oberflächengewässern zusätzlich: Querschnitt durch das Gewässer an der (Start-) Entnahmestelle (mit Höhenangaben)
Die Antragsunterlagen sind in 4-facher Ausfertigung beim Kreis – Amt für
Umweltschutz - einzureichen.

Kosten

Die Gebühr richtet sich nach der Wasserentnahmemenge in m³Jahr, mindestens jedoch 200 €.

Zuständige Organisationseinheit

Es hilft Ihnen weiter

Wasserentnahmen zu Bewässerungszwecken Für landwirtschaftliche Betriebe und Gartenbaubetriebe kann die Bewässerung bestimmter Kulturen (z.B. Kartoffeln, Erdbeeren, Gemüse) besonders in Trockenjahren eine Sicherung von Erträgen und Qualitäten ermöglichen. Die damit verbundene Gewässerbenutzung bedeutet aber auch gleichzeitig einen Eingriff in den allgemeinen Wasserhaushalt und dessen Lebensgemeinschaften. Aus diesem Grund ist für die Wasserentnahme zu Bewässerungszwecken eine Erlaubnis gemäߧ§ 8, 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich.

Bei der Beurteilung der Entnahme von Oberflächen- und Grundwasser zu Bewässerungszwecken sind verschiedene wasserwirtschaftliche, technische, betriebstechnische aber auch natur- und landschaftsschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Nur unter Einhaltung aller Voraussetzungen ist es möglich, einer Wasserentnahme zuzustimmen.

Anträge sind schriftlich an den Kreis Warendorf, Amt für Umweltschutz,Waldenburger Straße 2, 48231 Warendorf zu richten.


Rechtsgrundlage

  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Landeswassergesetz
  • Gebührengesetz NRW
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung

Formulare

  • Antrag entsprechend dem Vordruck des Kreises Warendorf
  • Erläuterung mit Angaben zu der Notwendigkeit des Vorhabens
  • mit der Landwirtschaftskammer auf der Basis vom Antragsteller vorgegebenen technischen und betriebstechnischen Voraussetzungen abgestimmter Bewässerungsplan
  • Übersichtsplan im Maßstab 1:25.000 (Auszug aus der topografischen Karte 1:25.000)
  • Grundkartenausschnitt im Maßstab 1:5.000 (Auszug aus der Deutschen Grundkarte)
  • Lageplan oder Flurkarte mit Eintragung der (Start-)Bewässerungsflächen und der (Start-)Entnahmestelle bzw. der Grundwasserentnahmestelle 
  • Wassermengenbilanzierung
  • evtl. weitere Unterlagen in Abstimmung mit dem Ansprechpartner
  • Technische Unterlagen der geplanten bzw. vorhandenen wassertechnischen Anlage (Entnahmeaggregat, Verteilungs-/Bewässerungstechnik) inklusive Pumpendaten
  • bei Entnahmen aus dem Grundwasser zusätzlich: Brunnen- bzw. Bohrlochdaten, Schichtenverzeichnis
  • bei Entnahmen aus Oberflächengewässern zusätzlich: Querschnitt durch das Gewässer an der (Start-) Entnahmestelle (mit Höhenangaben)
Die Antragsunterlagen sind in 4-facher Ausfertigung beim Kreis – Amt für
Umweltschutz - einzureichen.
Die Gebühr richtet sich nach der Wasserentnahmemenge in m³Jahr, mindestens jedoch 200 €. https://serviceportal.kreis-warendorf.de:443/dienstleistungen/-/egov-bis-detail/dienstleistung/288/show
Amt für Umweltschutz und Straßenbau
Waldenburger Str. 2 48231 Warendorf
Telefon 02581 53-6600
Fax 02581 53-6699

Herr

Norbert

Knab

E2.118 (Warendorf - Kreishaus, 2. Etage)

02581 53-6610
norbert.knab@kreis-warendorf.de

Herr

Frank

Plagge

E2.12 (Warendorf - Kreishaus, 2. Etage)

02581 53-6623
frank.plagge@kreis-warendorf.de

Herr

Axel

Thye

E2.111 (Warendorf - Kreishaus, 2. Etage)

02581 53-6628
axel.thye@kreis-warendorf.de