Kreisentwicklungsprogramm WAF 2030

Der Kreis Warendorf gehört zu den Regionen in NRW, die auch in den nächsten Jahren noch eine vergleichsweise günstige Bevölkerungsentwicklung aufweisen. Der abzusehende Bevölkerungsrückgang und die Alterung der Bevölkerung zeigen aber auch, dass eine intensive Beschäftigung mit dem demografischen Wandel notwendig ist, um sich auf die zukünftigen Entwicklungen so früh wie möglich einzustellen.

Der Wandel wird vielfältige Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit, Infrastruktur und Verkehr, Städtebau und Wohnen, Finanzen und Familie zur Folge haben. Als zukünftige Problemfelder zeichnen sich unter anderem drohende Konsumrückgänge, Facharbeitermangel, alternde Belegschaften und Probleme der Infrastrukturauslastung sowie steigende Kosten der sozialen Sicherung einer wachsenden Zahl alter Menschen ab.

Ausgehend hiervon ergeben sich folgende Zielsetzungen für den Kreis Warendorf: Die Handlungsmöglichkeiten des Kreises sind genauso wie die der Städte und Gemeinden – nicht nur vor dem finanziellen Hintergrund - begrenzt. Darum ist es umso wichtiger, die eigenen Handlungsfelder und -bedarfe genau zu erkennen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Eine gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen des demografischen Wandels ist erforderlich. Der demografische Wandel ist eine Querschnittsaufgabe, dessen Bewältigung nur durch gemeinsames Handeln aller Akteure gelingen kann.

Ein Demografiebericht kann hierzu die entsprechenden Ansätze liefern.