Berufe des Gesundheitswesens: Erfassung und Überwachung

Nach dem Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst müssen alle, die einen nichtakademischen Heilberuf selbstständig ausüben oder Angehörige dieses Berufes beschäftigen möchten, die Aufnahme und die Beendigung dieser Tätigkeit der unteren Gesundheitsbehörde anzeigen, in deren Bezirk die Tätigkeit ausgeübt wird.

Folgende Berufe zählen in NRW zu den nichtakademischen Heilberufen:

  • Diätassistent/in
  • Ergotherapeut/in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gesundheits- u. Krankenpflegeassistent/in
  • Fachgesundheits- und Krankenpfleger/in für Intensivpflege und Anästhesie
  • Fachgesundheits- und Krankenpfleger/in für Krankenhaushygiene
  • Fachgesundheits- und Krankenpfleger/in für Psychiatrie
  • Fachgesundheits- und Krankenpfleger/in für den Operationsdienst
  • Hebamme / Entbindungspfleger
  • Heilpraktiker/in
  • Logopäde/in
  • Masseur und med. Bademeister/in
  • Medizinisch – technische/r Laborassistent/in
  • Medizinisch – technische/r Radiologieassistent/in
  • Medizinisch – technische/r Assistent für Funktionsdiagnostik
  • Orthoptist/in
  • Physiotherapeut/in
  • Podologe/in
  • Rettungsassistent/in
  • Rettungssanitäter/in
  • Pharmazeutisch – technische/r Assistent/in

Nähere Einzelheiten zum Meldeverfahren sind in der Verordnung zur Durchführung des Meldeverfahrens nach § 18 des Gesetzes  über den öffentlichen Gesundheitsdienst geregelt. Danach sind meldepflichtig:
  • Angehörige der nichtakademischen Berufe, die ihren Beruf selbstständig ausüben wollen
  • Arbeitgeber, die Angehörige der nichtakademischen Heilberufe beschäftigen
  • Dienstleistende nach Artikel 5 Richtlinie 2005/36/EG, die zur Erbringung von Dienstleistungen von einem anderen europäischen Staat in den Zuständigkeitsbereich des Gesetzes wechseln.
Gemeldet werden muss der Beginn und die Beendigung der beruflichen Tätigkeit. Vor erstmaliger Ausübung der beruflichen Tätigkeit sind die unten genannten Unterlagen einzureichen!


Rechtsgrundlage

  • Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG)
  • Verordnung zur Durchführung des Meldeverfahrens nach § 18 ÖGDG
  • Heilberufsgesetz
  • Gesetze der nichtärztlichen Heilberufe (wie Hebammengesetz, Podologengesetz, Krankenpflegegesetz usw.)
  • Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der nichtärztlichen Heilberufe
  • Heilpraktikergesetz

Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

auf Anfrage


Benötigte Unterlagen

Angehörige der nichtakademischen Heilberufe, die ihren Beruf selbstständig ausüben wollen und Arbeitgeber, die Angehörige der nichtakademischen Heilberufe beschäftigen, legen vor:

  • amtlich beglaubigte Fotokopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung,
  • Nachweis über die Staatsangehörigkeit (in der Regel reicht hier eine amtlich beglaubigte Fotokopie des Personalausweises oder des Reisepasses),
  • Nachweis über den Beginn bzw.  über die Beendigung der beruflichen Tätigkeit.
Dienstleistende nach Artikel 5 Richtlinie 2005/36/EG, die zur Erbringung von Dienstleistungen von einem anderen europäischen Staat in den Zuständigkeitsbereich des Gesetzes wechseln, legen vor:
  • Nachweis über die Staatsangehörigkeit,
  • Bescheinigung darüber, dass die dienstleistende Person in dem anderen europäischen Staat rechtmäßig zur Ausübung der betreffenden Tätigkeiten niedergelassen ist und das ihr die Ausübung dieser Tätigkeiten zum Zeitpunkt der Vorlage der Bescheinigung nicht, auch nicht vorübergehend untersagt ist,
  • Berufsqualifikationsnachweis,
  • Nachweis darüber, dass die betreffende Tätigkeit während der vorhergehenden zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang in Vollzeit ausgeübt wurde, wenn der Beruf im Staat der Niederlassung nicht reglementiert ist,
  • Nachweis über den Beginn bzw.  über die Beendigung der beruflichen Tätigkeit.


Zuständiges Amt:

Gesundheitsamt
Waldenburger Str. 2,
48231 Warendorf   Karte

E-Mail: wolfgang.hueckelheim@kreis-warendorf.de

Es hilft Ihnen weiter:

Frau Helen Schröder

 helen.schroeder@kreis-warendorf.de
 02581 53-5350
 02581 53-5399